"Außerdem studierte er abstruse Bücher, die aus chaldäischen Bibliotheken
gestohlen worden waren, wenn Fafhrd auch aus langer Erfahrung wusste,
dass der Mausling selten über das Vorwort hinauskaum (obwohl er oft die
letzten Kapitel aufrollte und neugierig hineinschaute und beißende Kritik
äußerte)."

Fritz Leiber, Das Spiel des Adepten


Donnerstag, 21. November 2013

"We have such sights to show you"

Kürzlich habe ich mir seit langem wieder einmal Clive Barkers Hellraiser (1987) angeschaut. Und auch wenn die Cenobiten für mich nach wie vor zu den großartigsten Mitgliedern des Horror-Pantheons gehören, muss ich leider eingestehen, dass der Film selbst nicht mehr den selben aufwühlenden Eindruck auf mich gemacht hat, wie bei unserer ersten Begegnung. Was nicht heißen soll, dass ich nicht erneut meinen Spaß mit ihm gehabt hätte. Aber eben auch nicht viel mehr. Seine visuelle Ästhetik ist nach wie vor sehr beeindruckend und sichert dem Streifen auch weiterhin seinen Status als Genreklassiker, aber um mich wirklich faszinieren zu können, fehlt es ihm an der nötigen Tiefe. Was mich wiederum nicht davon abhalten wird, mir heute Nacht Hellraiser II: Hellbound (1988) zu Gemüte zu führen. Weiter werde ich es jedoch nicht treiben, gilt der Rest der Serie doch allgemein als mäßig bis grottig, und meine eigenen verschwommenen Erinnerungen sind da ungefähr derselben Meinung.
Bisher völlig unbekannt war mir allerdings, dass der Soundtrack für Hellraiser ursprünglich von der legendären Industrial-Band Coil geschaffen werden sollte. Deren Stücke erschienen den Produzenten freilich als zu eigenartig. Was höchst bedauerlich ist, hätte Musik wie diese die verstörende Atmosphäre des Films doch ohne Zweifel noch einmal ordentlich verstärkt:



  1. Hellraiser Theme
  2. The Hellbound Heart
  3. Box Theme
  4. No New World
  5. Attack of the Sennapods
  6. Main Title 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.