"Außerdem studierte er abstruse Bücher, die aus chaldäischen Bibliotheken
gestohlen worden waren, wenn Fafhrd auch aus langer Erfahrung wusste,
dass der Mausling selten über das Vorwort hinauskaum (obwohl er oft die
letzten Kapitel aufrollte und neugierig hineinschaute und beißende Kritik
äußerte)."

Fritz Leiber, Das Spiel des Adepten


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Sonntag, 7. September 2014

There's a man who walks the streets of London late at night With a little black bag that's oh-so tight

Nun wollen sie also mittels eines DNA-Tests die wahre Identität von Jack the Ripper herausgefunden haben, und das Ergebnis liest sich nicht besonders spektakulär. 

Keine Ahnung, wie stichhaltig all das tatsächlich ist, aber im Grunde wüsste ich ohnehin nicht, was daran so interessant sein sollte. Faszinierend ist der Ripper doch nicht als historische, sondern als mythische Figur. Letztere mag einige Züge des realen Frauenmörders von Whitechapel übernommen haben, aber das ist auch schon alles. Auch wenn unwiderlegbar bewiesen werden sollte, dass Aaron Kosminski der Serienkiller aus dem viktorianischen England gewesen ist, würde dies doch nichts an dem ändern, wozu Jack the Ripper über die Jahrzehnte im kulturellen Bewusstsein der westlichen (hauptsächlich der anglophonen) Welt geworden ist. Unzählige Bücher, Filme, Comics etc. haben sich seiner bemächtigt und ihn zu einer symbolhaften Gestalt gemacht, die nur noch sehr wenig mit ihren historischen Wurzeln zu tun hat. 
Man kann sich natürlich die Frage stellen, ob dieser mythische Ripper dank Überstrapazierung nicht inzwischen viel von seiner ursprünglichen Symbolkraft eingebüßt hat. Ich persönlich würde in diese Richtung tendieren. Aber ganz sicher wird er sein Leben nicht durch irgendwelche DNA-Tests aushauchen.

Um ehrlich zu sein, ich habe diesen Post nur geschrieben, um eine Gelegenheit zu erhalten, Jack the Ripper von Screaming Lord Sutch zu präsentieren. Take it away, Your Lordship!


Donnerstag, 1. August 2013

"Want to step into my laboratory?"

Nach einer unvorhergesehen langen Pause können wir mit Quatermass and the Pit heute endlich unsere Nigel Kneale - Tour fortsetzen. Obwohl angesichts der Temperaturentwicklungen ein Besuch von Val Guests The Day The Earth Caught Fire vielleicht angemessener gewesen wäre ... Die höllische Hitze war übrigens einer der Gründe für die Verzögerung. {Warum ist Mr. Freeze eigentlich nie zur Stelle, wenn man ihn mal braucht?} Als kleine Entschuldigung rasch noch ein Song des von mir heißgeliebten {*Kopfschüttel*}, unübertroffenen, phantastischen SCREAMING LORD SUTCH:  


Samstag, 16. März 2013

The Wolfman Strikes Again

Für diesen Post gibt es keine andere Begründung als meine ungebremste Begeisterung für den unvergleichlichen Screaming Lord Sutch (und für Werwölfe):

Samstag, 1. Dezember 2012

"Lips are blue, eyes are red"

Jetzt aber nichts wie zurück in die um so vieles angenehmeren Gefilde des klassischen britischen Horrorkinos! Und um in die rechte Stimmung dafür zu kommen, erst einmal wieder ein Song des unsterblichen Screaming Lord Sutch, der sich für solche Gelegenheiten einfach eignet wie kein zweiter:


Nein, Dracula's Daughter ist nicht an der Reihe. Ist ja auch kein Brit-Horror-Film. Vielmehr werden wir das Thema Revolution nicht völlig abschütteln können, wenn wir uns dem blutigen Treiben von Hexen und Hexenjägern im Zeitalter von Oliver Cromwell und William von Oranien zuwenden ... 

Sonntag, 13. Mai 2012

Seine Lordschaft

Ich weiß nicht, welcher Dämon mich da im Moment reitet, aber ich habe plötzlich einen Heißhunger auf die britischen Horrorstreifen der 60er und frühen 70er Jahre entwickelt. Solange dieser anhält, werde ich meine Eindrücke aus der Welt von Hammer und Amicus, von Christopher Lee und Peter Cushing hier wiederzugeben versuchen. Und welcher Song wäre da besser zur Einstimmung geeignet als Screaming Lord Sutchs All Black and Hairy


Die Szenen stammen übrigens aus einem ominösen Streifen von 1962, der unter so bizarren Titeln bekannt ist wie Lycanthropus, Werewolf in a Girls' Dormitory, The Ghoul in School, I Married a Werewolf und Monster Among the Girls. Müsste man auch mal Nachforschungen anstellen ...