"Außerdem studierte er abstruse Bücher, die aus chaldäischen Bibliotheken
gestohlen worden waren, wenn Fafhrd auch aus langer Erfahrung wusste,
dass der Mausling selten über das Vorwort hinauskaum (obwohl er oft die
letzten Kapitel aufrollte und neugierig hineinschaute und beißende Kritik
äußerte)."

Fritz Leiber, Das Spiel des Adepten


Montag, 24. Dezember 2012

Happy Hogswatch

allen Leserinnen und Lesern, allen zufälligen Besuchern und Besucherinnen!


Wie alle Pratchett-Verfilmungen gilt auch Vadim Jeans Adaption von Hogfather bei vielen als nicht besonders gelungen. Mir persönlich hat sie viel Vergnügen bereitet, und ich denke, dass sie den Geist des Buches recht gut wiedergibt.

Wer eine andere, sehr viel ältere, jedoch gleichfalls ziemlich eigenwillige Version der Geschichte vom Weihnachtsmann kennenlernen will, dem sei die Rankin/Bass-Version von The Life & Adventures of Santa Claus des Freidenkers und Oz-Schöpfer L. Frank Baum aus dem Jahre 1985 empfohlen. Bridget McGovern hat den Film einmal als "The World’s Most Bizarre Animated Christmas Special ... EVER." beschrieben. Und das könnte sogar stimmen.
Weihnachtsmärchen trifft High Fantasy, wenn Santa Claus mit einer Löwin und einem polyglotten Elfen an der Seite und unterstützt von einem ganzen Team ebenso phantastischer wie grotesker Unsterblicher gegen die bösen Awgwas antritt. Ein Weihnachtsfilm mit dreiäugigen Ogern, bösen Drachen und Riesenspinnen, der dennoch warmherzig und im besten Sinne "weihnachtlich" ist? Was will man mehr:

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