"Außerdem studierte er abstruse Bücher, die aus chaldäischen Bibliotheken
gestohlen worden waren, wenn Fafhrd auch aus langer Erfahrung wusste,
dass der Mausling selten über das Vorwort hinauskaum (obwohl er oft die
letzten Kapitel aufrollte und neugierig hineinschaute und beißende Kritik
äußerte)."

Fritz Leiber, Das Spiel des Adepten


Montag, 11. März 2013

And thanks for all the fish

Nachdem ich meine miese Laune erst einmal in (etwas sinnloser) Nörgelei ausgelebt habe, bin ich  soeben auf eine Info gestoßen, die mir einen sehr viel positiveren Weg zur Vertreibung der schwarzen Wolken über meinem Kopf nahelegt. Heute hätte nämlich der wunderbare Douglas Adams seinen 61. Geburtstag feiern können.
Auch wenn der damit verbundene Gedanke an seinen viel zu frühen Tod 2001 nicht geeignet ist, eine fröhliche Stimmung heraufzubeschwören, wäre dieses Jubiläum doch eigentlich auch ein ausgezeichneter Grund, sich endlich einmal wieder The Hitchhiker's Guide to the Galaxy anzuschauen. Und ja, ich meine damit die alte BBC-Serie von 1981:


Gareth Jennings Filmversion aus dem Jahr 2003 ist zwar gar nicht soooo mies, besitzt neben manch anderen Mängeln aber vor allem eine ganz große Schwäche: Sie sieht viel zu professionell gemacht aus.
Wer die alte Fernsehserie nicht kennt, lässt sich vielleicht durch die folgende Szene von ihrem unvergleichlichen Charme überzeugen:


PS: Bis heute war mir gar nicht bekannt, dass die Titelmusik eigentlich ein Song von den Eagles ist. Man lernt doch nie aus ...

Kommentare:

  1. Yes! Ich erínnere mich noch wie Anfang der 80er die Serie erstmals im deutschen Fernsehen lief. Welche Begeisterung, das es davon eine TV Adaption gab. Davor hatte ich die Trilogie deswegen geschenkt bekommen weil die Cover der Zweitausendeins-Verlag Version so spacig, bunt waren, und ich doch bekanntermassen auf diese ganzen "Weltraum" Sachen stehe.

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  2. Ich mag den Film auch ganz gern. Die gute Zoey ist für mich eindeutig die bessere Trillian. Gut, dafür ist "Deep Thought" eine einzige Entäuschung. Großartig die BBC Version: http://youtu.be/Ltm583i6Gek

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  3. Ja, ich habe die Serie damals auch gesehen, doch für ziemlich lange Zeit war das einzige, was in meiner Erinnerung haften geblieben war, Zaphod Beeblebrox mit seinen zwei Köpfen.
    Als Kind und Jugendlicher war ich kein großer SF-Fan, die Sparte gehörte meinem Bruder, ich tummelte mich mehrheitlich im Bereich der Fantasy. Darum wohl habe ich Douglas Adams Bücher auch erst recht spät kennengelernt, und bin dann irgendwann auch wieder der BBC-Serie begegnet. (Gab es eine VHS-Version? Ich meine mich erinnern zu können, sie bei einem Kumpel auf Video gesehen zu haben.)
    Den Film habe ich mir nach dem ursprünglichen Kinobesuch nicht noch einmal angeschaut. Sollte das bei Gelegenheit vielleicht mal wieder machen ...

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